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von links: Norbert Hüsson, Prof. Günter Krings, Hendrik Wüst,  Wolfgang Leyendecker, Carsten Linnemann.
 
13. Mai 2016
Die Auszeichnung »Bergischer Löwe« ging in diesem Jahr an den Mönchengladbacher Bundestagsabgeordneten Prof. Dr. jur. Günter Krings, parlamentarischer Staatssekretär beim beim Bundesminister des Innern. Zu der Auszeichnung im Rahmen des traditionellen Mittelstands-Pfingstempfangs der Bezirksmittelstands- und Wirtschaftsvereinigung des Bergischen Landes und der Kreismittelstands- und Wirtschaftsvereinigung Düsseldorf kamen am 13. Mai rund 170 Gäste in die Handwerkskammer Düsseldorf.
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20. April

Unser Erster stellvertretender Vorsitzender und Handwerkskammerpräsident Andreas Ehlert hielt am 20. April beim Jahresempfang der Stadtverbände der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung des Kreises Mettmann in der Mercedes-Benz-Niederlassung in Hilden vor rund 100 Gästen den Gastvortrag zum Thema »Eigentümerverantwortung: Paradigma und Erfolg des Handwerks«.

 

MIT ME JAhresempfang 2016

v.l. Rainer Schlottmann (stellvertretender Vorsitzender MIT Hilden), Andreas Ehlert, Fred-Harry Frenzel (Vorsitzender MIT Hilden), Kreishandwerksmeister Thomas Grünendahl.
Foto: Norbert Opfermann
 


Traditionell gibt es eine enge Verbindung zwischen Handwerk, Mittelstand und sozialer Marktwirtschaft.Ehlert stellte in seinem Vortrag die These auf, dass in unserer Gesellschaft die Verantwortungskultur verloren zu gehen scheint. Der Handwerker als selbstständiger und persönlich haftender Unternehmer lebe in einer Gesellschaft der Haftungsbeschränkung. Viele Probleme hätten ihre Ursachen in der Aushöhung der Verantwortungskultur. »Viele beanspruchen Freiheit, wälzen die Verantwortung aber auf Andere ab«, sagte Ehlert. Wohin es führe, wenn das Haftungsprinzip nicht mehr gelte, habe die Finanzmarktkrise gezeigt. Manager von Aktiengesellschaften müssen für die langfristigen Folgen ihrer Entscheidungen nicht einstehen, die anderen europäischen Ländern schieben ihre Schulden auf andere ab.


Weiter führte Ehlert aus, der Staat dürfe nicht in das Eigentum der Menschen hineinreden. Heutzutage gebe es leider eine starke Lobby, die dem Eigentum kritisch gegenübersteht und dem Staat alles unterordnen möchte. Erst Eigentum und Besitz ermöglichten aber Wettbewerb und Kreativität. Dazu müssten zwei Rahmenbedingungen stimmen: Vertragsfreiheit und persönliche Haftung. Erstens leide unter zu vielen Beschränkungen durch den Staat der Ideenaustausch. Zweitens müsse derjenige, der den Nutzen hat, auch für den Schaden haften - ganz im Sinne von Walter Eucken. Im Handwerk habe der Haftungsgedanke grundlegende Bedeutung für das Unternehmertum. Die Qualifizierung im Handwerk, die duale Berufsausbildung und die Meisterfortbildung, stehe als Garant für unternehmerischen Erfolg. Der voll haftende Unter nehmer wirtschafte konservativ und halte die Mitarbeiter im Unternehmen. Darauf gründe sich das Interesse des Handwerks an Ausbildung, langfristigen Kundenbeziehungen durch gute Arbeit und das Engagement in der Politik, in Vereinen und Ver-bänden. »Selbstverantwortliche Unternehmer fallen dem Staat nicht zur Last und kümmern sich um ihre Nachbarn. Das macht die bürgerliche Mitte unserer Gesellschaft aus«, so Ehlert. Die MIT müsse sich zur besonderen Stellung des Mittelstands positionieren. Mit dem Fazit: »Wir brauchen mehr Selbstbestimmung und Selbstverantwortung als Gängelung unter der sozialdemokratischen Käseglocke«, endete Ehlerts Vortrag.

24. März 2016

Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) der CDU Düsseldorf fordert eine Wohnungsbau-Offensive zur Unterbringung von Geflüchteten. Dadurch soll der Düsseldorfer Wohnungsmarkt entlastet und die Integration von Asylsuchenden mit Bleiberecht gefördert werden.


„Die Stadt muss jetzt handeln und nachhaltigen Wohnraum schaffen“, sagt MIT-Vorsitzender Norbert Hüsson. „Rund drei Viertel der Asylbewerber werden anerkannt und dürfen hier bleiben. Weil aber Wohnplätze in Düsseldorf knapp sind, müssen die meisten weiter in Sammelunterkünften leben, anstatt in eine Wohnung zu ziehen. Das erschwert die Integration der Menschen.“


Investition in die Zukunft

Hüsson spricht sich für einen Kurswechsel bei der Unterbringung aus: „Noch immer setzt die Stadt einseitig auf Containerdörfer. Die sind kurzlebig und teuer. Jüngst hat die Mehrheit von SPD, Grünen und FDP einen Containerkauf über 69 Millionen Euro beschlossen. Es steht zu befürchten, dass dies nicht ausreicht.Für uns als MIT ist das nicht nachvollziehbar. Wohnungsbau dagegen wäre eine sinnvolle Investition in die Zukunft. Für eine Bleibekultur brauchen wir dauerhafte und durchdachte Lösungen – städtebaulich, sozial und kostenbewusst.“


SWD soll bauen

Auch Angela Erwin, Mitglied im MIT-Vorstand, lehnt Containeranlagen als provisorischen Wohnersatz ab: „Wir schlagen vor, dass mittelständische Handwerksunternehmen und (städtische) Wohnungsbaugesellschaften mit Fördermitteln von Land und Bund preisgünstige Wohnungen schafft. Darin hätten Zugewanderte und ihre Familien ein eigenes Zuhause. Zudem könnte dieser neue Wohnraum auch anderen Mieterinnen und Mietern in Düsseldorf offenstehen, wie etwa Studierenden. Ich gehe davon aus, dass für solche Vorhaben demnächst das Baurecht gelockert wird. Dann könnte schneller als bisher gebaut werden.“

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